Whiteboard

Den Begriff Whiteboard dürfte in den vergangenen Jahren schon fast jedem zu Ohren gekommen sein. Doch was verbirgt sich hinter diesem Anglizism? Im Grunde genommen ist ein so genanntes Whiteboard nichts anderes als eine Weißwandtafel, die eine Weiterentwicklung der klassischen Schultafel ist, die mit kreide beschrieben wurde. Auch der Aufbau des Whiteboard ist relativ einfach gehalten. Die wichtigste Komponente ist die glatte Oberfläche, die in der Regel aus weißem Kunststoff gefertigt ist. jedoch sind auf dem Markt auch Tafeln vertreten, bei denen ein emailliertes Metallblech zum Einsatz kommt. Beschrieben wird das Whiteboard mit Filzmarkern, die speziell für den Einsatz auf dieser tafel gefertigt worden sind. Dadurch können die Schriftzüge ganz einfach mit einem feuchten Schwamm wieder entfernt werden.

Das Whiteboard und seine Weiterentwicklung

Natürlich herrscht auch beim Whiteboard kein Stillstand in Sachen Weiterentwicklung. So verwundert es nicht wirklich, das das interaktive Whiteboard momentan den Trend vorgibt. Dieses zeichnet sich durch die Tatsache aus, dass man es mit einem PC oder Notebook verbinden kann und dadurch Bilder, Videos oder Power Point Presentationen darauf wiedergeben kann. Meist wird das Videosignal über einen konventionellen Beamer projiziert.

Hochmoderne Whiteboards ermöglichen jedoch weitaus mehr Einsatzmöglichkeiten, als es einfach nur als Leinwand zu nutzen. So verfügen diese über speziell entwickelte Sensoren, die wie ein virtuelles Koordinatensystem fungieren und es dadurch ermöglichen, den Rechner per Fingerdruck oder einem speziellen Stift zu steuern. So kann beispielsweise die Maus direkt am Whiteboard gesteuert werden oder Texte mit dem Finger geschrieben werden.

Das Einsatzgebiet des interaktiven Whiteboard sind nicht nur Konferenzräume von großen Unternehmen, sondern auch immer mehr Schulen ersetzen die klassische Kreidetafel durch ein multifunktional einsetzbares Whiteboard.